Heiße, trockene Sommer - diese Pflanzen sind perfekt dafür geeignet!

Die Tage werden länger, heißer und trockener. Endlich können Sie sich wieder im Naturpool abkühlen! Doch was bedeutet das für Ihre Gartenpflanzen? Viele Pflanzen werden schnell schlapp und benötigen Mengen an Wasser.

Damit Sie keine Angst mehr vor dem Verwelken Ihrer Pflanzen haben müssen, zeigen wir Ihnen Pflanzen, die die Hitze lieben und der heißen Sommersonne standhalten können.

 

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So schützen sich Pflanzen vor dem Austrocknen

Pflanzen, die gut an heißen und trockenen Orten zurechtkommen, können Sie an diversen Merkmalen erkennen:

  • Kleine Blätter reduzieren die Oberfläche und verringern so die Verdunstung (Eisenkraut)

  • Ein feiner Flaum auf den Blättern beugt Austrocknung vor (Wollziest)
  • Blätter mit silbriger oder grauer Farbe reflektieren das Sonnenlicht. Dies bewirkt, dass diese Pflanzen weniger stark aufheizen (Perovskia)
  • Derbe, harte Blätter besitzen zusätzliche schützende Zellschichten (Kleiner Mannstreu)
  • Sogenannte Dickblattgewächse können in den Blättern Wasser speichern (Wolfsmilch)
  • Tiefwurzler können zu tief liegenden Wasservorräten im Boden gelangen (Rosen)

 

 

Welche Pflanzen eignen sich für einen trockenen Sommer?

  • Eisenkraut - Verbena bonariensis
  • Wollziest - Stachys byzantina
  • Blauraute - Perovskia atriplicifolia
  • Mädchenauge - Coreopsis
  • Purpursonnenhut - Echinacea purpurea
  • Lavendel - Lavandula angustifolia
  • Königskerze - Verbascum
  • Steppensalbei - Salvia nemorosa
  • Perlkörbchen - Anaphalis triplinervis

Wasser im Garten speichern

Wichtig ist, die Verdunstung des Wassers zu verringern. Dabei ist es notwendig, den Boden bedeckt zu halten. Angefangen mit dichten Pflanzenteppichen aus Bodendeckern, Sträuchern und Stauden. Für ganz unterschiedliche Standorte von sonnig bis schattig eignen sich beispielsweise Teppichsedum, Sternmoos, Bodendeckerrosen und Teppichknöterich, Elfenblume, Golderdbeere und Dickmännchen, Steinquendel, die kleinblütige Bergminze Triumphator und sogar Katzenminze.

Auch Mulchen hilft gegen trockene Böden. In den Beeten des Nutzgartens lassen sich am besten Rasenschnitt, Laub, Schnittgut oder Stroh verstreuen. Auch Gartenwege und Gebrauchsflächen sollten bedeckt, aber eben nicht versiegelt sein.

 

Holzhäcksel und Rindenmulch geben ein schönes, naturnahes Bild. Für einen festeren Untergrund sollten Pflasterflächen wasserdurchlässig gestaltet werden – entweder durch offenporiges Drainagepflaster oder Steine, die mit breiteren Fugen verlegt werden, sodass Regenwasser im Boden versickern kann.

Vor dem Ausbringen von Rindenmulch an Sträuchern oder auf freigelegten Baumscheiben sollten allerdings Hornspäne ausgebracht werden, weil die Zersetzung des Rindenmulchs dem Boden anfangs mehr Nährstoffe entzieht als abgibt.

 

Mehr Infos zum Bewässern des Gartens

Für Schatten sorgen

Bäume, Hecken und Sträucher helfen gegen zu große Hitze und spenden Ihrem Garten Schatten. Auch Obstbäume sind gute Schattenspender. Hier sind besonders Birne, Aprikose, Pfirsich und Quitte geeignet, da sie wärmeliebend sind.

Hier noch eine kleine Zusammenfassung:

  • Jede Pflanze freut sich über Bewässerung, aber manche halten Hitze und Trockenheit besser aus als andere
  • Einige Pflanzen haben äußerliche Merkmale entwickelt, um sich vor dem Austrocknen zu schützen
  • Es ist wichtig, die Verdunstung des Wassers im Garten möglichst vorzubeugen, um Ihre Pflanzen zu schützen. Dafür gibt es verschiedenste Maßnahmen
  • Bäume und Sträucher sind gute Schattenspender
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