Jetzt Naturpool planen und schon im Sommer das eigene, kühle Nass genießen

Wenn sich die ersten Knospen im Garten öffnen, die ersten Bienen umherschwirren und die Sonne wieder an Kraft gewinnt, ist der Frühling ins Land gezogen und wird auch schon bald vom Sommer abgelöst. Dies ist der richtige Zeitpunkt, um sich dem fehlenden kühlen Nass im Garten anzunehmen. Fängt man im Winter oder zeitigem Frühjahr mit der Planung an, kann eine zeitnahe Ausführung folgen und dem ersten Sprung in den eigenen Pool im Sommer steht nichts mehr im Weg. Je früher die Planung erfolgt, desto besser, da mehr Zeit für die Planung bleibt und der Umsetzungszeitpunkt rechtzeitig berücksichtigt werden kann.

Was gilt es nun alles bei der Planung zu beachten?

Naturpool im Frühjahr planen und im Sommer genießen

Die erste Entscheidung steht an – chemische oder biologische Wasseraufbereitung

Bei der Entscheidung für einen Anlagetyp gibt es kein richtig oder falsch. Alle Varianten haben Vor- sowie Nachteile, welche nach individuellen Bedürfnissen abgewogen werden müssen. Deshalb eine kurze Zusammenfassung der jeweiligen Anlagen:

Zu den chemischen Anlagen zählt der herkömmliche Swimmingpool, welcher aus einem Becken und chlor- oder salzbehandeltem Wasser besteht. Diese Anlagen zeichnen sich durch ein sehr sauberes Erscheinungsbild aus. Das Wasser muss jedoch jährlich komplett erneuert werden, da dieses mit Chemikalien versetzt wird. Reizungen der Haut und Augen und der ökologische Faktor sind die größten Nachteile einer solchen Anlage.

Der Naturpool hingegen arbeitet mit einem Filterbecken, welches technisch einen Flusslauf nachbildet und so das Wasser auf natürlichem Weg reinigt, es ist keine Chemie notwendig. Das Wasser muss daher auch nie gewechselt werden. Im Gegensatz zum chlor- oder salzbehandelten Pool basiert die Reinigung im Naturpool auf dem Biofilm, welcher aus nützlichen Mikroorganismen besteht und sich auf allen Oberflächen im Pool sowie im Filterbecken bildet und eine leicht rutschige Oberfläche darstellt.

Die Grundlage eines Naturpools bildet, wie auch beim herkömmlichen Swimmingpool, ein betoniertes Becken. Einzigen Unterschied bildet das Filterbecken, welches jedoch auch gekonnt versteckt (z.B. unter einem Holzdeck) oder beispielsweise erhöht mit einem Wasserfall eingeplant werden kann. Auch Pflanzen finden in Naturpoolanlagen ihren Platz, entweder im Filterbecken oder in natürlicher gestalteten Anlagen in Flachwasserbereichen. Für die Funktionalität der Anlage sind die Pflanzen jedoch nicht notwendig.

Zum Erscheinungsbild eines Naturpools trägt maßgeblich auch die Pflege bei.

Bei einem formalen rechteckigem Becken kann der Pflegeaufwand mit einem Poolroboter stark reduziert werden. Hingegen bei einer Anlage mit einem Flachwasserbereich ist der Pflegeaufwand höher, da sich dort Algen vermehrt ansiedeln können.

Ein Schwimmteich ist natürlich gesehen kein Fluss, sondern ein stehendes Gewässer. Der Schwimmteich stellt eine nochmal natürlichere Variante gegenüber dem Naturpool dar. Sie unterscheiden sich in der Bauweise und Bepflanzung. Für glasklares Wasser kann bei dieser Ausführungsvariante jedoch nicht garantiert werden. Eintrübungen und Algen sind vor allem im Sommer möglich und normal, was aber keine negativen Auswirkungen auf die Wasserqualität hat.

Der Planungsprozess – Naturpool/Schwimmteich

Ist der gewünschte Anlagentyp erst einmal gefunden, kann mit der individuellen Beratung und Planung gestartet werden. Als eines der größten Gartengestaltungsunternehmen in Österreich und langjähriger Erfahrung im Naturpool- und Schwimmteichbau, stehen wir Ihnen gerne als Experten von der Erstberatung bis zum fertigen Naturpool/Schwimmteich zur Seite.

Die Planung sollte aber auf jeden Fall von einer/m fachkundigen PlanerIn durchgeführt und begleitet werden, da die Komplexität solcher Anlagen nicht zu unterschätzen ist.

Bei besagten Beratungs- und Planungsbesprechungen werden Funktionsschema, Mindestgrößen, Materialmöglichkeiten, rechtliche Grundlagen, Pflegemaßnahmen, Erbauungs- sowie Folgekosten und noch vieles mehr genau besprochen, sodass keine Fragen mehr offen bleiben und mit einem guten Gefühl in die Umsetzung gestartet werden kann.

Planung eines Naturpools im Frühjahr

Planung eines Schwimmteichs im Frühjahr

Fazit

Schon seit jeher löst Wasser eine gewisse Verbundenheit und Faszination im Menschen aus. Gleichzeitig stellt der eigene Garten eine Oase der Geborgenheit und Rückzugsmöglichkeit aus dem Alltag dar. Kombiniert man diese beiden Komponenten, erhält man eine in sich vollkommene Gartenanlage, welche einem wieder Kraft für den Alltag tanken lässt und zusätzlich im Sommer für Abkühlung sorgt.

In diesem Entscheidungsprozess für die richtige Wasseranlage ist es wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und diese in den Vordergrund zu stellen.

Möchte man ein ökologisches und nachhaltiges Produkt erwerben, Wasser sparen und auf Chemie gänzlich verzichten, ist man mit einem Naturpool oder einem Schwimmteich gut beraten.

Dann gilt es noch zu entscheiden, ob man den natürlicheren Weg mit einem Schwimmteich einschlägt, welcher durch die vermehrte Bepflanzung und Uferzonen eine sehr natürliche Variante darstellt, oder ob man eine minimalistische Form mit dem Naturpool wählt, welcher architektonisch auch in modern gestalteten Gartenanlagen seinen Platz findet. Auch Zwischenformen, wie Naturpools mit Flachwasserbereichen stellen Kompromisslösungen dar.

Eine naturnahe und biologische Poolvariante hört sich nach einer echten Option an? Sie möchten aber noch genauere Informationen und einen Naturpool zuerst einmal in Natura sehen?

Dann steht Ihnen unser Team aus PlanerInnen mit unserem neuen Schaugarten in Hagenberg i.M. gerne zur Verfügung. Die Erstberatung ist kostenlos, vereinbaren Sie am Besten gleich einen Termin.

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