Kirschlorbeer

Kirschlorbeer

Wie setze ich Kirschlorbeer richtig?

  • Der richtige Standort für Kirschlorbeer variiert von Sorte zu Sorte. Allgemein wachsen sie im Halbschatten am Besten. Die Sorte „Etna“ hält aber auch direkte Sonne aus.
  • Ein allzu nasser und saurer Boden verträgt die Lorbeer eher weniger. Staunässe sollte trotz großer Wasseransprüche vermieden werden. Ein guter Boden mit Humusanteilen reicht, die Zugabe von handelsüblicher Pflanzerde oder Kompost trägt zur idealen Nährstoffversorgung bei. Um sandigen Boden bessere Wasserhaltefähigkeit zu verleihen kann diesem Torf beigemischt werden. Zu lehmiger Boden kann mit Sand aufgelockert werden.
  • Man kann Kirschlorbeer im Frühling setzen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, jedoch ist der Herbst besser geeignet. Ideal wäre der September. Kirschlorbeer im Container können fast immer gepflanzt werden.
  • Den vorgesehenen Platz lockern und das Pflanzloch ausheben. Dieses muss doppelt so groß sein, als die Wurzel bzw. der Wurzelballen.
  • Zur Langzeitdüngung werden Mist, Kompost oder Hornspäne eingestreut.
  • Die Lorbeere sollte so tief gesetzt werden, dass sie mit der Stelle abschließt, an der sie aus dem Topf oder Erdballen ragt.
  • Jetzt kann das Loch wieder gefüllt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Lorbeere senkrecht darin steht.
  • Danach wir die Erde rundherum gut fest getreten und die Kirschlorbeere eingegossen.

Wann sollte man einen Kirschlorbeer scheiden?

Soll der Kirschlorbeer kurz und kompakt sein, dann sollte man ihn immer vor dem Austriebsbeginn schneiden
Will man die Hecke nur einmal im Jahr schneiden und sie nur einkürzen dann ist der Juni der beste Monat dafür!
Den Kirschlorbeer kann man das gesamte Jahr schneiden nur in der Blüte, bei Frost und bei großer Hitze ist davon abzuraten
Bei alte Pflanzen sollte man darauf achten das man Licht ins Innere bekommt indem man direkt von unten älter Triebe entfernt

Wie schneidet man Kirschlorbeer richtig?

Zum Schneiden sollte keine Heckenschere verwendet werden, da man ansonsten die Blätter nicht im Ganzen erhalten kann. Es würden nur unschöne Blattstümpfe überbleiben. Darum wird ein Schneiden mit der Hand empfohlen. Dazu sollte man eine scharfe Gartenschere verwenden.

Der Kirschlorbeer verträgt jeden Schnitt. Egal ob man nur ein paar Zweige einkürzt oder einen Radikalschnitt vornimmt, normalerweise treibt das Gehölz wieder aus.

Bei Krankheiten sollte man den Lorbeer auf Stock setzen, das heißt dass das Gehölz bis auf ca. 30cm zurückgeschnitten wird.
Empfohlen ist ein Schneiden bei trockenem Wetter und bei bedecktem Himmel, da bei Sonnen die Schnittstellen verbrennen.
Man sollte ein bis zwei Zentimeter oberhalb des Blattansatzes schneiden und einen lockeren Schnitt vornehmen.
Um eine dichte Hecke zu ermöglichen, muss der diesjährige Neuaustrieb bis zur Hälfte zurückgeschnitten werden. Dies sollte eher bei jungen Hecken vorgenommen werden um ein zu schnelles Wachsen in die Höhe zu vermeiden. Ebenfalls wird verhindert, dass die Lorbeer zu dünn und durchsichtig bleibt. Sie muss sich verzweigen, da er nur so gesund aussieht und blickdicht ist.

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden

Der Zeitpunkt des Schnittes ist abhängig davon, wie der Lorbeer den Winter überstanden hat und was mit dem Schnitt erreicht werden soll. Am Besten ist ein Schnitt nach der Blüte bis in den Juni hinein. Dadurch hat der Lorbeer genug Zeit, um die Blütenansätze für das nächste Jahr zu bilden. Prinzipiell kann das ganze Jahr über geschnitten werden, jedoch kann dies bedeuten, dass die Blüte im kommenden oder selbigen Jahr ausbleibt.

Wie pflegt man Kirschlorbeer richtig?

Der Kirschlorbeer benötigt keine besondere Pflege. Man sollte ihn jedes Jahr im Frühling düngen. Wenn nötig kann man die Pflanze danach noch einmal mit Dünger versorgen. Im Herbst sollte dann auch gedüngt werden, um das Gehölz auf den Winter vorzubereiten. Hierbei ist aber zu beachten, dass der Dünger nur in geringen Mengen aufzutragen ist. Weiters ist natürlich wichtig den Lorbeer zu schneiden und reichlich zu gießen

Krankheiten bei Kirschlorbeer

Schrotschusskrankheit

Krankheitsbild: anfänglich rotbraune Flecken auf den Blättern; Flecken sterben später ab und fallen aus dem Blattgewebe, führt zur unregelmäßigen Durchlöcherung des Blattes; bei starkem Befall kann es zu Gelbfärbung und zu vorzeitigen Blattfall kommen; lange, dunkle Nekrosen auf der Rinde
Bekämpfung/Vorbeugung: sobald die erstem Blätter erscheinen, vorbeugend mit Fungizide behandeln; befallene Triebe abschneiden und entsorgen (um Weiterverbreitung zu vermeiden)
Um die Krankheit biologisch vorzubeugen sollte die Baumscheibe gemulcht und rund um den Lorbeer Knoblauch oder Zwiebeln gepflanzt werden.

Gelbe Blätter

Krankheitsbild: braune Ränder; Blatt vergilbt später; es kommt zum Blattfall oder zum Eintrocknen des Blattes
Bekämpfung: Gelbe Blätter sind meist nur eine Stressreaktion eines neugepflanzten Lorbeeres, hier hilft nur Geduld, da sich das Gehölz nach der Zeit wieder beruhigt; es kann auch ein Zeichen von Staunässe oder Trockenheit sein; Tipp: Düngen!

Blattrandnekrose

Krankheitsbild: Blattränder werden braun, trocknen ein und fallen ab (meistens bei älteren Blättern); bei starkem Befall kommt es zu Blattverlust
Bekämpfung: eine direkte Gegenmaßnahme ist nicht möglich, es empfiehlt sich mit Regenwasser zu gießen, da es im Gegensatz zum Grundwasser weniger Natrium enthält