Holzterrasse: eine attraktive Lösung für Ihr Outdoor Wohnzimmer

Eine Holzterrasse ist die natürliche Erweiterung Ihrer Wohnfläche in den Garten. Für eine schicke Terrasse aus Holz sprechen daher viele gute Gründe:

  • Holz ist im Sommer ein sehr beliebtes Material, was daran liegt, dass es wenig Wärme aufnimmt. Im Gegensatz zu so manch einem Steinbelag wird Holz nicht so schnell heiß und Sie können sich nicht die Füße verbrennen.
  • Als Poolumrandung macht sich die Holzterrasse ebenso ganz fantastisch. Das robuste und angenehme Material schafft ideale Bedingungen für Ihr Badevergnügen direkt vor der Haustüre.
  • Holz ist nicht anfällig auf Frostschäden. Der Wartungsaufwand ist daher verschwindend gering.
Großer Garten mit Swimmingpool

Holzterrasse selber bauen – das sind die Vor- und Nachteile

Um eine Holzterrasse so zu bauen, als hätte sie ein Profi gemacht, braucht es etwas mehr als handwerkliches Geschick. Fragen Sie einen Fachmann um Hilfe, sonst ärgern Sie sich möglicherweise noch Jahre später über gravierende Fehler.

Diese Schritte sind vor dem Bau einer Holzterrasse zu tun:

  • Gemeinsam mit Ihnen fertigen wir einen exakten Plan der Holzterrasse Ihrer Träume an, messen das Grundstück aus und berechnen, wie viel Holzdielen dafür benötigt werden.
  • Im Falle einer erhöhten Terrasse untersuchen wir ob auch die baurechtlichen Aspekte gegeben sind.
  • Je nachdem für welche Holzart Sie sich entscheiden, unterbreiten wir Ihnen ein Angebot, das Ihren Budgetvorgaben entspricht.

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Material wählen: gestalten Sie Ihr Wohnzimmer im Freien

Beim Bau einer Terrasse entscheiden sich viele Menschen für Holzdielen, was wohl daran liegt, dass Holz ein Material ist, das für ein gemütliches Ambiente sorgt. Egal in welchem Stil Ihr Haus gebaut wurde, die Holzterrasse sorgt in jedem Garten für Wohnlichkeit über viele Jahre hinweg. Eine Haltungsdauer von 30 Jahren sowie minimaler Pflegeaufwand sprechen ebenfalls für eine Terrasse aus Holz.

Holzterrasse oder Steinterrasse, was ist wann besser?

Im Gegensatz zu Holz wirkt Stein oft ein wenig kühl. Das sind die Vorteile der Steinterrasse:

  • Keine aufwändige Unterkonstruktion nötig.
  • Es stehen vielfältige Farben zur Auswahl.
  • Große Materialauswahl: Naturstein, Pflaster, Granit, Terrassenplatten, Beton

Holzterrasse oder WPC Terrasse, was ist wann besser?

Beim WPC „Wood Plastic Composite“ handelt es sich um eine Zusammensetzung aus Holzfaser (70%) und Kunststoff (30%). Bei direkter Sonneneinstrahlung heizt sich das Material stark auf. Die Vorteile von Terrassendielen aus WPC sind deren Witterungsbeständigkeit. Diese Art der Terrasse bleicht kaum aus und muss dadurch weniger oft nachgestrichen werden. Mit dem abwechslungsreichen, natürlichen Muster einer echten Holzterrasse kann die WPC Terrasse allerdings nicht mithalten.

Welches Holz eignet sich für die Holzterrasse am besten?

Für den Terrassenbau eignen sich Holzarten, die im Freien lange Bestand haben. Unbearbeitetes Holz kann ohne Bedenken verwendet werden, es ist allerdings mit einem leichten Aufquellen bzw. einem Rückgang zu rechnen. Meist wird dafür das rotbraune Tropenholz Bangkirai, Douglasie sowie Europäische und Sibirische Lärche verwendet. Das Hartholz Bangkirai befindet sich preislich in einem etwas höheren Segment. Auch Thermoholz ist sehr beliebt. Durch Hitzebehandlung hat das Holz mehr Ausdauer, ist weniger Anfällig auf Schädlinge und bleibt in seiner ursprünglichen Form erhalten.


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Anleitung zum selber bauen: In 4 Schritten zur professionellen Holzterrasse

1. Gefälle der Holzterrasse bestimmen

Ein bis zwei Grad Gefälle sind für den Terrassenbau optimal, damit das Regenwasser abfließen kann und keine Feuchteschäden entstehen.

2. Der passende Unterbau für Ihre Holzterrasse

Der Unterbau ist essentiell für die langfristige Stabilität Ihrer Terrasse. Eine ebene Fläche und ein Gefälle mit 2 bis 5 % ist die Grundvoraussetzung. So kann Regenwasser schnell abgeleitet werden. Als Unterbau dienen häufig gealterte Steinterrassen oder Fundamente, die in die Jahre gekommen sind.

Welcher Untergrund eignet sich für die Holzterrasse?

Das kommt ganz darauf an, welcher Untergrund Ihnen zur Verfügung steht. Vielleicht haben Sie bereits eine Terrasse, die in die Jahre gekommen ist und erneuert werden soll? Oder Sie bauen ein modernes Haus mit exklusiver Dachterrasse, einem sogenannten Terrassendeck. Dann ist bereits ein Fundament vorhanden. Erdiger Untergrund muss bis zu 40cm tief ausgehoben und mit Schotter gefüllt werden.

3. Die geeignete Unterkonstruktion für Ihre Holzterrasse

Über den Unterbau kommt die sogenannte Unterkonstruktion oder Tragekonstruktion. Obwohl man die Unterkonstruktion später nicht mehr sieht, sollte diese unbedingt aus dem gleichen Holz sein wie die sichtbaren Dielen. Wichtig ist, dass diese atmen kann und den feuchten Boden nicht berührt. Wenn Ihr Untergrund starke Unregelmäßigkeiten aufweist, können Sie sich mit Stelzen Abhilfe verschaffen. Eine professionell gemachte Unterkonstruktion sorgt dafür, die Haltbarkeit Ihrer Terrasse erheblich zu verlängern.

4. Terrassendielen verlegen

Wenn die Vorbereitungsschritte optimal ausgeführt wurden, können Sie beginnen die Terrassendielen zu befestigen.

Wartung und Pflege von Holzterrassen

Je nachdem – wie stark Ihre Terrasse der Witterung ausgesetzt ist – verhält sich auch der Verwitterungsgrad dazu. Möchten Sie eine natürliche Holzterrasse, die nach wenigen Monaten bereits vergraut? Wenn nicht, müssen Sie das Holz regelmäßig mit Pflegemitteln bearbeiten. Die Haltbarkeit des Holzes ist nicht von der Pflege abhängig aber der optische Zustand.

Tipps und Tricks für die Pflege Ihrer Holzterrasse

Echtes Terrassenholz sollte gepflegt werden. Sogenannte Resistenzklassen geben Auskunft darüber, wie anfällig die jeweilige Holzart auf Schädlinge ist. WPC mit der Schädlingsklasse 1 ist diesbezüglich unbedenklich.

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Tipp: Regelmäßige Reinigung

Sie wollen Ihre Terrasse von vergrauten Flächen befreien? Reinigen Sie diese mit Wasser und einem alkalischen Reinigungsmittel.

Tipp: Regelmäßige Pflege

Mit diversen Pflegemitteln und Ölen können Sie dem schnellen Vergrauen Ihrer Terrasse entgegenwirken. Sorgen Sie bereits mehrere Tage im Voraus dafür, dass Ihre Terrasse sauber und trocken ist. Tragen Sie dann eine dünne Schicht Holzöl auf. Nach 24 Stunden können Sie die Terrasse wieder betreten.

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